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JAE Leipzig

Über das Teilen von Locations…

Gepostet von am 15:25 in Allgemein | 8 Kommentare

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Es ist relativ eigenartig. Ich stelle auf Facebook ein Bild ein und ein paar Minuten später kommen dann folgende Sätze:

  • Wo?
  • Geile Location – wo ist das?
  • Die Location ist der Wahnsinn

Es sind diese Sätze, die mich eher mehr aufregen als erfreuen. Wenn die Location gut ist, ist es leichter gute Fotos zu machen, stimmt. Trotzdem muss das Foto erstmal geschossen werden.

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Dem Bild dein Gefühl geben.

Gepostet von am 10:49 in Allgemein | Keine Kommentare

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Jeder Mensch, der das Fotografieren mag und seine Leidenschaft darin gefunden hat, gibt seinen Bildern ganz unbewusst oder auch ganz bewusst, eine Note, eine Stimmung oder einen ganz bestimmten Charme. Durch ganz unterschiedliche Mittel. Die einen durch ihre Auswahl der Models, die anderen durch ganz spezielle Ideen, wo manch einer sogar im dauerhaften Rauschzustand nicht mal darauf kommen würde. Manch andere aber auch, so wie zum Beispiel ich, durch die Bildbearbeitung.

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Überall nur Wolken

Gepostet von am 09:15 in Allgemein | Keine Kommentare

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AIRfile Cloudspeicherverwaltung und BOX 50GIG gratis bis 14.2.2013

Ich möchte heute mal kurz etwas technisches beitragen. Ich habe schon seit längerem nach einer Lösung gesucht meine verschiedenen Cloudspeicherdienste wie Dropbox, Copy, Idrive und co zu verwalten, weil mich das an- und abmelden bei den einzelnen Diensten immer etwas nervt und man nie den kompletten Überblick hat. Leider hab ich mit Airfile nur eine Lösung für IOs da ich aktuell nur diese Geräte nutze, man möge es mir nachsehen ;-)

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Kalender! Kalender!

Gepostet von am 14:41 in Allgemein | 9 Kommentare

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Ich möchte euch an dieser Stelle gern von meinem Kalenderprojekt 2014 erzählen. Im Auftrag der Olympia Sport Leipzig GmbH durfte ich ein Jahr lang die olympischen Sportler der Stadt begleiteten und sie passend zu einem Element in Szene setzen.Den ersten Part der Arbeit übernahmen dabei die Damen von Seemann & Köhler Friseure: Sie kümmerten sich um Haare und Make-Up. Die Besonderheit: es galt nicht nur das Make-Up für das Gesicht zu machen, sondern auch für den Körper. Manchen Sportler hätten wir danach fast nicht wieder erkannt.

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Shooting mit iPhone und VSCO-App

Gepostet von am 15:42 in Allgemein | Keine Kommentare

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Auch ich poste leidenschaftlich Bilder auf Instagram. Bei mir ist es aber weniger Foodporn, ich bin – wie ich festgestellt habe – ein leidenschaftlicher Sonnenaufgangsknipser.

Da mir aber die Filter in Instagram auf Dauer irgendwie zu langweilig wurden und ich ein großer Fan von VSCO Filter bin, war ich im vergangenen Jahr sehr gespannt, was die App für das iPhone kann. Das Tool steht mittlerweile kostenlos zum Download bereit, dafür kostet jedes einzelne Filterset jedoch zwischen 0,89 und 1,30 Euro. (mehr …)

Die 1. Schritte.

Gepostet von am 16:41 in Allgemein | 2 Kommentare

Von Mutti, Abrisshallen und ersten Flugversuchen..

Wie kam’s eigentlich dazu? Erzähl mal? Studiert? Gelernt? … Solche und viele ähnliche Fragen werden mir oft bei Fotoshootings gestellt. Doch da muss ich immer abwägen, da das Ganze – und wie es sich dann entwickelt hat, die Fotografie für mich zum Beruf wurde – nie geplant und auch keine spontane Idee war; ich mir nie gesagt habe „So ich mach jetzt Fotos und verdiene mir eine goldene Nase damit“.
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Wie es dann doch dazu kam? Hier eine kleine Zeitreise.

An einem Wochenende im Frühsommer 2006 ging ich nach dem Tipp meiner Mutter mit ihr in die leer stehenden Bleichertwerke in Leipzig. Sie sagte,  “sie kenne da ein tolles Abrissgelände, wo man sicher schöne Motive finden würde und ich könne doch auch mal von ihr das eine oder andere Foto machen”. Neugierig und mit meiner neu und teuer erkauften Kamera, (Canon Eos 350d, laut Werbung die damals „beliebteste Spiegelreflexkamera Deutschlands“) ging ich schließlich mit ihr in diese 100 Jahre alten Werke.

Ich muss dazu sagen, dass ich mit dem Fotografieren damals kaum was zu tun hatte. Ich hab mich maximal an einigen Selbstportraits versucht und lediglich einige Arbeitsmaßnahmen in meinem alten Beruf fotografisch dokumentiert und zusätzlich probierweise unterdurchschnittlich etwas mit Photoshop rumgewerkelt. Nun dauerte es nicht lange, da waren wir auch schon an dem riesigen Gelände.

Wir folgten den vielen Gassen, Eingängen und Treppen, die eine Welt aufzeigten, in der die Zeit still zu stehen schien. Überall gab es etwas zu entdecken, zu sehen und zu erkunden. Dann stießen wir auf die endlos tiefe Werkhalle, und je tiefer ich in diese Halle ging, umso mehr blieb mir der Mund offen stehen. Meine Mutter sah mir meine Faszination an und sagte nur: „Das iss cool, Tommi, häh?“ Ich war komplett überwältigt von dieser Größe, der Weite und der Tiefe dieser Halle und musste dies erst mal auf mich wirken lassen.
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Nachdem ich mich einigermaßen wieder gefangen hatte, gingen wir weiter. Ich machte viele Fotos von dem Gelände und ganz nebenbei mein allererstes Fotoshooting – mit meiner Mutter als „Model“. Nach diesem Tag hatte ich dieses Fieber, immer wieder zu fotografieren. Dieses Fieber, was für mich irgendwie „schön“ aussah, in Bildern festzuhalten, wodurch meine Kamera ein ständiger Begleiter wurde. Meine Freunde nutzten dies natürlich aus und der Reihe nach baten sie mich, auch mit ihnen solch ein Shooting zu machen. Location ganz klar, die Bleichertwerke. Die darauffolgenden zwei Jahre ging ich dort ein und aus und war quasi Stammgast.

Später – zu meinem Glück – erkannten dann auch mir damals völlig unbekannte Menschen aus meinem Umfeld ein gewisses fotografisches Potential in mir. Sie sprachen mich an und wenig später machte ich auch von diesen Leuten Fotos. Noch völlig unbeholfen und quasi wie ein junger Vogel, der gerade das fliegen lernte, setzte ich damals meine Shootings um. Aber man befand es für gut und so ging es immer so weiter und weiter und ich brachte mir selbst Technisches und auch Künstlerisches in der Praxis nach und nach bei.
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Zur selben Zeit, sehr unglücklich in meinem alten Hauptberuf, beschloss ich diesen nun endgültig an den Nagel zu hängen. Schlechtes Gehalt für schwere Arbeit und ganz schlimm: kaum Zeit zum Fotografieren! Da kamen mir die Idee und der Wunsch auf, die Fotografie für mich mehr zu entdecken. Ich fing nun an, als Postsortierer meinen Lebensunterhalt zu verdienen, wo ich ausschließlich in Nachtschichten tätig war. Das Geld war hier nicht besser, aber ein Vorteil hatte es: Ich hatte nun tagsüber Zeit zum Fotografieren. Viele und lange Nächte voller monotoner Arbeit standen mir bevor!

Doch zur richtigen Zeit – und auch mit etwas Glück – lernte ich durch die Fotografie tolle Menschen kennen, die ich heute umso mehr schätze. Eine Regelmäßigkeit an Aufträgen durch Weiterempfehlung entstand.

So nahm alles seinen Lauf. Als Nächstes stand die Gewerbeanmeldung an, um nun auch Geld mit dem Fotografieren zu verdienen, Rechnungen zu schreiben und auch ganz offiziell Geschäftskunden bedienen zu können. Mit viel Anstrengungen und Mühe konnte ich meinen Stil, meine Art zu fotografieren und meine Selbstsicherheit immer mehr festigen und traute mir auch immer mehr zu. Dadurch hatte ich es dann auch irgendwann geschafft, dass ich mich nachts wieder dem Schlafen widmen konnte, um nun mein Leben mit der Fotografie zu finanzieren.
So war für mich der Nachmittagsausflug mit Mutti eine Art Schlüsselerlebnis, durch den die Fotografie eine Berufung und Leidenschaft zugleich geworden ist.

Film Walter Mitty

Gepostet von am 19:55 in Allgemein | Keine Kommentare

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“Schönheit schreit nicht nach Aufmerksamkeit” – oder warum ich bisher Ben Stiller Filme nicht mochte

Eigentlich hatte ich nie vor einmal eine Filmrezension zu schreiben, wahrscheinlich wird es auch keine, also keine Angst vor Spoilern oder ähnlichem. Ich möchte hier einfach das festhalten was mich durch diesen Film bewegt hat. Er vereint nämlich auf wundersame Weise eine Geschichte um ein Foto mit der eigentlichen Frage nach dem Sinn des Lebens. Und das ist das faszinierende an dem Ganzen. Aber ich fange am besten mal etwas vorher an. Eigentlich wollte ich mit meiner Frau das letzte mal gemeinsam ins Kino gehen bevor wir in den nächsten Wochen zum ersten Mal Eltern werden. Leider kam nun gerade kurz nach Neujahr kein Blockbuster den man unbedingt gesehen haben muss, also entschieden wir uns für den neuen Ben Stiller Film “Das erstaunliche Leben des Walter Mitty”, er sah im Trailer ganz nett aus. Normalerweise kann ich Stiller- filme nicht leiden, die reichen allemal als Zappingpausenfüller oder als Fastfootentertainment wenn man gerade in der Küche steht oder die Wohnung aufräumt.

Nunja es sollte ja auch kein aufregender Film sein, sondern einfach ein schöner Kinoabend.
Aber zur eigentlichen Intention meines Beitrages.

Vielleicht liegt es an der Detailverliebtheit dieses Films, an den ausdrucksstarken Bildern, an der klaren Storyführung oder aber ganz einfach an der Sicht auf den Sinn des Lebens die uns gezeigt wird, die so unheimlich berührend ist, dass man wirklich ein paar Mal schlucken muss. Ich denke dass dieser Film einem sehr klar aufzeigt um was es eigentlich geht und worum sich alles dreht, nämlich schlicht und einfach um ein erfülltes Leben, um Freundschaft, Respekt, Anerkennung und gute Bilder Man merkt nicht wie schnell dieser Film an einem vorbeirauscht, so wie es das Leben auch viel zu oft tut. Ich kann euch nur sagen, lasst euch darauf ein und geht mit auf die Reise, ihr werdet es nicht bereuen.
Mich persönlich hat dieser Film ein wenig gerade gerückt und mich in vielen Denkweisen bestätigt. In diesem Sinne: meinen großen Respekt Ben.

Hintergrund-Beschwerer

Gepostet von am 10:54 in Allgemein | Keine Kommentare

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Dinge, nach denen ich schon immer gesucht habe!

Wer kennt es nicht: die Kante der neuen Papierhintergrundrolle sieht schon nach kurzer Benutzung völlig zerstört aus und das Richtige zu finden, um den ausgerollten Hintergrund am Boden zu halten, scheint unmöglich. Bei keinem der einschlägigen Onlinehändler konnte ich die optimale Lösung finden. Nach langem Suchen bin ich im Großhandel schließlich fündig geworden. Eine Alu-Klemmleiste, schick, robust und preiswert. Die Montage ist schnell und denkbar einfach.

Bei Interesse mich einfach anschreiben.

2,75m gibt es für etwa 40euro.

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USA Roadtrip Video

Gepostet von am 16:19 in Allgemein | Keine Kommentare

Nachdem nun schon der ein oder andere einen Reisebericht der West Coast Tour 2013 geschrieben hat und auch einige Bilder veröffentlicht wurden, möchte ich euch an dieser Stelle gerne meinen Trailer der Tour vorstellen.

Da ich mich ab und an auch an Videoprojekte heranwage, wollte ich gerne rings um die Tour noch ein paar Filmchen drehen, damit man ein leichtes Feeling dieser Tour erfährt. Das schöne an Filmen im Vergleich zu Bildern, ist einfach das man eine größer Breite an Situationen einfangen kann. Ihr könnt also sehen was hinter der Cam abging und wie wir so ticken.

Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle noch einmal an die Modelle, die auf der anderen Seite der Erde mit uns verrüclktem Haufen zusammen gearbeitet haben.

Und nun Film ab.

JAE West Coast Tour 2013 from JAE Leipzig on Vimeo.

4 Jungs in Amerika

Gepostet von am 18:37 in Allgemein | Keine Kommentare

In diesem Blogeintrag möchte ich euch mit einem kleinen Reisebericht über unsere JAE-Tour nach Amerika beglücken. Ich frage mich manchmal, wie es eigentlich dazu kommen konnte, dass ich freiwillig mit drei anderen verrückten Fotografen in ein Flugzeug steige.

Alles begann mit einer „Schnapsidee“ bei der Hochzeit von Matthias zwischen Martin und mir. Man könnte doch irgendwann im Oktober oder so mal nach Amerika fliegen und dort eine kleine Fototour machen, dachten wir uns. Wir waren uns relativ schnell einig, dass wir das in den nächsten Tagen näher besprechen sollten. Wenn man das im Studio unter Fotografen bespricht, bleibt man nicht lange alleine und so wurden aus zwei schnell drei; Eric war der Dritte im Bunde, der total begeistert von der Idee war.

Also fingen wir an, einen passenden Termin zu finden und die passenden Flüge zu suchen. Wir steckten uns ein kurzes Rahmenprogramm und hielten schon einmal Ausschau nach passenden Hotels. Zwei bis drei Wochen später kam noch Matthias hinzu, der uns fragte, ob noch Platz wäre. So schnell waren wir zu viert und die Reise sollte über Leipzig nach Frankfurt und dann nach Los Angeles führen.

Früh morgens um 6 Uhr ging es nach Frankfurt. Nach kurzem Zwischenstopp sollte uns der Lufthansa Flug LH456 sicher nach Los Angeles bringen. Auf dem Flug hatten wir unter anderem die neuen Models der nächsten Germanys Next Topmodel-Staffel an Bord. Um weitere Fragen vorzubeugen: Nein, Heidi war nicht mit dabei.

Gegen 15 Uhr hatten wir uns durch alle Einreisekontrollen der amerikanischen Behörden gekämpft und konnten unseren Mietwagen abholen. Nachdem uns zwei verschiedene, wirklich tolle Mietwagen vorgefahren wurden, hatte man dann beim dritten Auto verstanden, dass wir etwas Größeres brauchen, da wir VIER Leute mit VIER Koffer waren und uns ein Mustang Cabrio doch etwas zu klein sein würde.

Mit Einsetzen der Dämmerung konnten wir uns dann – endlich – auf den Weg nach Las Vegas machen. Ein Abendbrot sollte aber noch auf dem Weg drin sein. So hielten wir in Barstow bei In-and-Out Burger. Ich möchte an dieser Stelle sagen: Der Burger war sensationell und die Pommes, ich gebe es zu, waren … naja lassen wir das mal. Völlig übermüdet kamen wir gegen 23 Uhr in Las Vegas an und konnten endlich im Hotel einchecken. Dort wartete eine große Suite mit einem tollen Blick auf Las Vegas auf uns. Der Abend wurde im Whirlpool und mit einem Bier beendet.

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 Tag 2

Der Sonne lachte und Las Vegas begrüßte uns mit 25 Grad: ideales Shopping-Wetter. Nach einem kurzen Frühstück bei Starbucks ging es nach Primm und später in das Fashion Outlet Center in Las Vegas.

Warum waren wir noch mal hier? Ach ja, um Fotos zu machen. Das war für den Sonnenuntergang im Red Rock Canyon angedacht. Doof nur, dass wir knapp eine Stunde brauchten, um aus einem Parkhaus in der Fashion Mall herauszukommen. So wurde das Sonnenuntergangsshooting ins Auto verlegt. Trotzdem schafften wir es zum Red Rock Canyon.

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Dort konnten wir auch gleich beobachten, wie amerikanische Fotografen arbeiten. Ich entschuldige mich hiermit auch nochmal bei dem Kollegen, dass ich unser Auto so ungünstig in seinen Bildaufbau gestellt hatte. Wir nutzten den Spot für diverse Spielereien mit Langzeitbelichtung und Landschaftsaufnahmen. Bevor es zurück nach Las Vegas ging, hielten wir noch an einem Berg an, kletterten hinauf und nutzen die Gelegenheit, Las Vegas bei Nacht zu fotografieren. Eine Mischung aus Jetlag und zu viel Sauerstoff über den Tag hinweg, zerrte ganz schön an unseren Kräften. Völlig kaputt schleppten wir uns noch zum All you can eat-Buffet ins MGM. Empfehlung für alle! Wenn ihr aber nur noch schlafen wollt, lasst es lieber mit solch einem Buffet.

 

Tag 3

Während Matthias schon um sechs Uhr in aller Früh Las Vegas mit seiner Kamera unsicher machte, ging der Tag für die anderen gegen neun Uhr los. An diesem Tag war unser Ghost Town Shooting angesetzt. Ich hatte die Wochen zuvor über Model Mayhem knapp 30 verschiedene Models angeschrieben, ob sie denn Interesse hätten, mit uns zusammenzuarbeiten. Es hatten sich daraufhin tatsächlich acht gemeldet und vier hatten dann auch wirklich Zeit. Ein Model hatte bereits den Abend vorher abgesagt. Ich hatte von Kollegen aus Deutschland bereits gehört, dass die amerikanischen Models nicht die zuverlässigsten seien, möchte aber gleich sagen, dass alle drei Models die zugesagt hatten, auch wirklich gekommen sind. Ich kann damit die amerikanischen Models sehr empfehlen!!! Felicia kam zu uns ins Hotel und wir nahmen sie direkt mit nach Nelson.

Gegen 13 Uhr hatten wir uns das Ghost Town reserviert. Ich hatte mit dem Besitzer knapp vier Wochen vorher telefoniert. Einem älteren Ehepaar gehört Ghost Town; sie finanzieren sich komplett über die Spenden von Fotografen oder Videofilmern, die die Kulisse nutzen. Wirklich sehr sympathische Leute und schwer zu empfehlen!

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Nach einer kurzen Einweisung zum Umgang mit den Gegenständen und Schlangen konnten wir starten. Bis es dunkel wurde, wurden die Speicherkarten vollgehauen, als ob es kein Morgen gäbe. Ich möchte mich an der Stelle noch mal bei Rachel, Geisy und Felicia bedanken, weil sie ihre Zeit für uns opferten. In Vegas zurück ging es noch zu Hooters und anschließend in ein Pub, wo es ein wirklich ekelhaftes angeblich deutsches Bier zu trinken gab. Sin City Bier nannte es sich und hatte wohl eher was mit Wasser als mit Bier zu tun.

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 Tag 4

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Am Tag 4 ließen wir früh morgens Las Vegas hinter uns; das nächste Ziel sollte der Sequoia National Park sein.  Der Plan war eigentlich, den Sonnenuntergang im Park zu fotografieren. Der ein oder andere merkt sicher gerade: so mit Sonnenuntergang haben wir es auf der Reise nicht so gehabt. Wenn vier Fotografen reisen und man ein ganz schön großes Stück USA an einem Tag fährt, dann möchte man natürlich an verschiedenen Ort mal zwischendurch anhalten und Fotos machen. Dass jeder gern etwas anderes fotografieren möchte, kommt noch dazu. All das kostet natürlich Zeit und somit schafften wir es bis zum Sonnenuntergang nur bis kurz vor die Tore des National Parks. Bevor wir aber erneut einen Sonnenuntergang verpassen sollten, suchten wir uns schnell ein Hotel, checkten ein und entdeckten eine tolle Flusslandschaft, die sich als Ersatz für das geplante Shooting bestens anbot. Nachdem alle Bilder im Kasten waren, hieß es Essen fassen: dieses Mal stand Kobe Burger auf der Speisekarte.

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 Tag 5

Der Wecker klingelte um 5 Uhr morgens. Großes Ziel war es für den Tag SonnenAUFGANG zu fotografieren und heil nach San Francisco zu kommen. Mit dem Sonnenaufgang hatten wir mehr Glück, den konnten wir an verschiedenen tollen Punkten auf den Bergstraßen des Parks einfangen. Toll war natürlich, dass wir den ganzen Park praktisch für uns allein hatten und wir so die Möglichkeit hatten, an tollen Plätzen anzuhalten. Anschließend ging es noch zu den Gigant Trees, wo das ein oder andere touristenmäßige Foto produziert werden musste.

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Gegen Mittag machten wir uns auf den Weg nach San Francisco. Zwischendurch gab es noch ein kleines leckeres Mittagessen bei IHOP. Mit bester Laune kamen wir gegen 16 Uhr in San Francisco an. Am Abend wollten wir uns mit Julia – einer guten Freundin von Eric – treffen. Zuvor brauchten wir noch ein Hotel. Da das angedachte Hotel von Martin und Eric in einer Gegend lag, wo man nach Anbruch der Dunkelheit das Zimmer nicht mehr verlassen sollte, entschlossen wir uns, kurzerhand etwas anderes zu suchen und hatten Glück, direkt an der Powell Street ein passendes Hotel zu finden. Bis Jule mit der Uni fertig war, nutzten wir die Gelegenheit, ein paar Fotos von San Francisco bei Nacht zu machen.

Gegen 21 Uhr ging es dann zum Abendbrot mit Jule und Freunden und wir konnten in den Genuss des wohl teuersten Sandwichs der Welt kommen. Da wir leider schon einen Tag früher abreisen mussten, wurden bei dem Treffen letzte Details für ein kurzes Shooting vor unserer Abreise besprochen, bevor es an dem Abend für uns ins Bett ging.

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Tag 6

14 Uhr ging unser Flieger Richtung Deutschland: also noch genug Zeit, um ein kleines Shooting in den Straßen von San Francisco abzuhalten. Um 7 Uhr klingelte der Wecker, denn um 8 Uhr hieß es: Treffen mit Jule und einer Freundin von Martin im Hippieviertel Ashbury. Dort machten wir bei bestem Wetter noch ein paar Fotos, bevor es für uns zum Flughafen ging.

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 Fazit

Eine sehr anstrengende aber doch zu gleich unglaublich tolle Reise liegt hinter uns. Wir haben viele tolle Menschen kennengelernt und duften an tollen Orten Fotos machen. Natürlich sind sechs Tage Kalifornien viel zu wenig. Aber um einen Hauch Amerika zu spüren, war es ein tolles Erlebnis.

Und ob wir uns alle immer verstanden haben? Merkwürdigerweise haben wir das. Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich einmal mehr gemerkt habe, wie ähnlich Fotografen doch ticken und ich wirklich sehr stolz darauf bin, was wir mit der JAE Gruppe bereits alles erreicht haben und vielleicht noch erreichen werden. Auch wenn nicht alle dabei waren, war es wieder eine Tour, die mir persönlich viel gebracht hat. Es war toll, wieder zu sehen, wie Kollegen Freunde geworden sind und wir uns über die Jahre jederzeit unterstützen und helfen. In diesem Sinne freue ich mich auf alles, was da noch auf uns zukommt.

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